Wir Menschen sind freiheitsliebende Geschöpfe

Die allermeisten von uns fühlen sich auf Dauer unwohl, wenn sie sich von ihrer Außenwelt abschotten. Deswegen gehen wir raus in die Natur, folgen ihrem Ruf. Wir genießen die Zeit an der frischen Luft und regenerieren dabei. Meist machen wir uns dazu auf den Weg in naturnahe Umgebungen. Wir besuchen Seen, durchstreifen Wälder, wir besteigen Hügel und Berge, wir radeln mit dem Fahrrad die Felder entlang. Und jedes Mal sagen wir uns: Herrlich, tut es nicht gut an der frischen Luft zu sein?

Wer einen eigenen Garten hat, der kann die Reise in sein Naturerholungsparadies direkt von der Gartentür aus starten. Was gibt es Besseres?

Alles schön und gut, solange der Wettergott uns gnädig gesonnen ist und er uns statt Sonne reichlich Regen schickt. Dann bleiben vorwiegend nur die Hartgesottenen übrig, die dem Wetter trotzen und dennoch das Naturerlebnis und die Verbundenheit suchen. Uns anderen treibt das Wetter wieder hinter unsere Mauern in unseren Wohlfühlbereich.

Mauern und Wände – auch aus Holz – schränken unser Freiheitsgefühl ein.

Wir werden auch weiter bei schönem Wetter nach draußen in die Natur streben, denn wir wollen nicht nur unser Gefühl und unsere Sehnsucht nach Freiheit und Natur stillen, wir wollen auch unser körperliches Verlangen nach Bewegung ausleben. Aber wäre es nicht schöner, wenn man Natur auch direkt zu Hause viel öfter genießen könnte? Und das unabhängig von der Wetterlage? Wir sagen Ja!

Aber was ist, wenn man das gar nicht muss? Wir können dem Ruf der "Wildnis", der Natur, dem Erlebnis "Draußen sein" auch folgen, wenn wir unser zu Hause nicht verlassen wollen. Den Schutz vor dem Regen nicht aufgeben. Es dennoch warm und gemütlich haben, wenn es draußen kalt wird. Wir Menschen wollen am liebsten alles auf einmal. Fast immer geht das nicht.

Wenn es um Terrassen und Wohnen geht, geht mit uns nahezu alles.